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Mobile-Newsletter: 7 einfache Tipps!

 

Haben Sie Ihren Newsletter schon mal auf einem Smartphone oder Tablet getestet? Waren Sie zufrieden mit der Darstellung und dem Handling? Ja?

Wunderbar! Das können nicht viele von sich behaupten. Erst knapp 20 Prozent der versendeten Newsletter sind für mobile Endgeräte optimiert – und das, obwohl heute schon rund 50 Prozent aller E-Mails mobil geöffnet werden. Schauen Sie hier:

 

E-Mail Öffnungsraten

 

 

 

«Was Mobile-Usern Arbeit oder Geduld abverlangt, wird sofort vom Display gefegt.»

 

Wenn Sie die rote Linie in der obigen Grafik jetzt etwas beunruhigt, gehören Sie wahrscheinlich zu den 80 Prozent, die mit der Mobiletauglichkeit ihres Newsletters nicht so glücklich sind. Und Ihre potentiellen Kunden wohl auch nicht. Nicht mal unbedingt, weil sie den Inhalt nicht mögen, sondern weil ihnen das Design Ihres Newsletters zu schaffen macht, und was Mobile-Usern Arbeit oder Geduld abverlangt, wird sofort vom Display gefegt.

 

Mit mobile-unfreundlichen Newslettern entgehen Ihnen also nicht nur viele Leser, sondern auch viele Verkaufschancen. Denn E-Mail-Marketing ist zwar ein Dinosaurier der digitalen Welt, es ist aber immer noch mit Abstand das kostengünstigste und effektivste Verkaufsförderungsinstrument.

Aber keine Sorge: mobile-optimiertes Design (oder «responsive E-Mail-Design») ist kein Hexenwerk.

 

Darauf sollten Sie achten:

1. Farben: so kontrastreich wie möglich
Mobile Leser sind natürlich auch mal unterwegs. Ihr Newsletter erreicht sie also vielleicht draussen, im Sonnenschein. Setzen Sie für Ihren Newsletter kontrastreiche Farben ein. So verringern Sie die Gefahr, dass Ihre Texte und Bilder «ausgeblendet» werden.


2. Links setzen: mit Fingerspitzengefühl

Wenn Sie Links in Ihrem Newsletter setzen, denken Sie daran: Die Mehrheit Ihrer Leser wird mit den Fingerspitzen navigieren, und die sind nicht so präzise wie ein Cursor. Gefragt ist also das so genannte «touchoptimierte Design», das heisst: Wenn möglich genügend grosse Buttons kreieren (vor allem für die Call-to-Action-Links) und Links nicht zu nah aneinander setzen.


3. Bilder: immer mit Alt-Tags

Manchmal schafft es der Browser nicht oder nur sehr langsam, ein Bild oder eine Grafik zu laden – gerade auf mobilen Geräten kommt das schon mal vor. Setzen Sie deshalb bei allen Bildelementen einen aussagekräftigen Alt-Tag. «Alt» steht für «Alternative» und genau das soll der Alt-Tag sein: eine textliche Alternative zum nicht geladenen Bild. So weiss der Empfänger zumindest, was für ein Motiv ihm entgeht.

 

Was für Newsletter generell gilt, gilt erst recht für deren mobile Version: Halten Sie sich so kurz wie möglich (aber auch nicht kürzer).

 

4. Der Absender: Höchst persönlich
Welche Post interessiert Sie eher: jene von einem nebulösen Irgendwas namens «info@sowieso» oder jene von einem richtigen Menschen mit einem richtigen Namen? Genau. Letzteres hoffentlich. So wie Ihre Newsletter-Leser auch. Ein richtiger Name im Absender ist auch deshalb so wichtig, weil der Absender das erste ist, was Smartphones in der E-Mail-Vorschau anzeigen; er steht ganz zuoberst – und ganz fett. Schon hier kann sich also entscheiden, ob Ihre E-Mail geöffnet oder direkt dem Vergessen anheim gegeben wird. Am besten sind Kombinationen aus Namen und Firma, zum Beispiel: «Gregory von id-k», oder, etwas formeller: «Gregory Gasser von id-k». Ganz einfach. Ganz persönlich.


5. Der Betreff: Ihr Verkaufspitch in max. 50 Zeichen

Sehr wichtig: Verschiessen Sie Ihr ganzes Pulver im Betreff. Sie werden dafür in aller Regel keine zweite Chance bekommen. Der Betreff erscheint in der mobilen E-Mail-Vorschau direkt unter dem Absender. Also immer noch ziemlich prominent, und deshalb ist er mit höchster Sorgfalt zu betexten. Sie haben rund 50 Zeichen, um Ihren Leser davon zu überzeugen, Ihre E-Mail JETZT zu öffnen. Mit «Newsletter Nr. 45» dürften Sie wenig Erfolg haben. Mit einem unwiderstehlichen (zeitlich limitierten) Angebot, einer umwerfenden Neuigkeit oder einer einfachen Lösung für ein dringliches Problem schon eher.


6. Die Vorschau: knackiger Text statt Link-Ungetüm

Der Vorschautext ist der dritte und letzte im Vorschau-Bunde: Die meisten Smartphones zeigen ca. die ersten 85 Zeichen der E-Mail als Vorschautext an. Wunderbar! Das ist die dritte Chance, für die Lektüre zu werben! Aber oha: statt den mobilen Leser abzuholen, setzen ihm die meisten Newsletter-Adressenten einen endlosen Link zur Web-Version vor, begleitet vom Universalsatz: «Falls dieser Newsletter nicht korrekt dargestellt wird …». Sie würden das gerne anders machen? Können Sie, sollten Sie: Mit einem knackigen Vorschautext nur für Ihre mobilen Leser. Dieser wird im Template hinterlegt und mit «display:none» quasi versteckt. Er wird dann nur angezeigt, wenn der Newsletter auf einem mobilen Gerät geöffnet wird. Sie habens nicht so mit der Technik? Dann beginnen Sie Ihren Newsletter zum Beispiel mit einer süffigen kurzen Inhaltsangabe, und schieben den Link zur Webansicht etwas nach unten.


7. Lauftext: So kurz wie möglich

Wenn Ihr Leser Sie dann wirklich mit dem Öffnen Ihres Newsletters beehrt: Gratulation! Aber bleiben Sie auch im Lauftext wachsam. Was für Newsletter generell gilt, gilt erst recht für deren mobile Version: Halten Sie sich so kurz wie möglich (aber auch nicht kürzer). Unterhalten und informieren Sie Ihre Leser. Führen Sie sie mit Charme durch den Text. Dann haben Sie eine Chance, dass sie dranbleiben. Bis zum Schluss. Punkt.


A propos Chance:
Die Mehrheit Ihrer Leser hat während der Lektüre ein Telefon in der Hand. – Klingelts? – Genau: Setzen Sie unbedingt Ihre Telefonnummer in den Newsletter, verbunden mit einem einladenden «Call to call».

Das waren sie schon, die 7 Tipps. Aber wie versprochen haben wir noch mehr für Sie:
1. Unseren kostenlosen Newsletter-Check: Wir nehmen Ihren Newsletter unter die Lupe und sagen Ihnen, wie mobile-freundlich er ist. Rufen Sie uns an unter 031 311 14 42 oder Schreiben Sie uns:

 

 

2. Eine Menge feinsäuberlich aufbereiteter Zahlen & Fakten über die E-Mail-Nutzung auf mobilen Endgeräten. (Danke, Jordie van Rijn von emailmonday, fürs Sammeln und Teilen!) Hier sind sie (Englisch):

 

Nutzung und Wachstum generell

Nutzung nach Branche

Nutzung nach Land

Wann und wo werden E-Mails gelesen?

Conversionsraten, Einnahmen, Kaufverhalten

E-Mail-Optimierung für mobile Endgeräte

E-Mail-Statistiken 2010-2013

 

So. Eine Menge Holz. Wenn sie nun aus all diesem Wissen einen soliden, mobile-freundlichen Newsletter zimmern wollen, unterstützen wir Sie gerne.

 

 

 

Aber was immer Sie tun: Lassen Sie sich die vielen Vorteile des E-Mail-Marketings nicht entgehen, machen Sie es mobil!

Bis bald und alles Gute, Gregory Gasser & Michael Ziska

 

Quellen:
www.litmus.com
www.emailmonday.com

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